Styropor ist expandiertes Polystyrol (EPS), während Styrodur für extrudiertes Polystyrol (XPS) steht. Ersteres lässt sich an kleinen Perlen erkennen. XPS weist dagegen eine gleichmäßige, geschlossene Struktur auf. Zudem werden Styrodurplatten von vielen Herstellern gefärbt, um sie besser erkennen zu können. Styropor (EPS) eignet sich nicht für die Bodenverlegung, da es keine ausreichende Druckfestigkeit hat. Styrodur (XPS) kann dagegen problemlos für diese Zwecke verwendet werden und verfügt über eine sogenannte Wabenstruktur, die verputzt werden kann.

Was gehört zu Isoliermaterial Styropor und Styrodur?

Es gibt unterschiedliche Arten von Styropor und Styrodur:

Styropor

  • EPS-W für die Wärmedämmung von Decken, Dächern oder Wänden
  • EPS-F für die Wärmedämmung von sogenannten Außenwand-Wärmedämmverbundsystemen beispielsweise an Fassaden
  • EPS-T für die Trittschall- beziehungsweise Schalldämmung
  • EPS-P für die Wärmedämmung zum Beispiel als sogenannte Perimeterdämmung.

Styrodur:

  • 2800 C Boden-, Sockel- und Wärmebrückendämmung
  • 3000 CS Perimeterdämmung von Böden und Wänden
  • 3035 CS Perimeterdämmung von Böden und Wänden und als Gründungsplatte
  • 4000 CS Perimeterdämmung (siehe oben)
  • 5000 CS Perimeterdämmung (siehe oben)