Was gehört nicht zu Isoliermaterial Styropor und Styrodur?

Nicht zu Styropor und Styrodur gehören andere Dämmstoffe wie Steinwolle oder Mineralschaum. Daher werden diese Materialien auch anders entsorgt. Um auf der sicheren Seite zu sein, sollte im Vorfeld in Erfahrung gebracht werden, worauf es hierbei zu achten gilt. Denn einige Baustoffe sind in Deutschland nicht oder nur unter bestimmten Bedingungen zugelassen und dürfen nur auf spezielle Weisen entsorgt werden

Wie entsorgt man Isoliermaterial Styropor und Styrodur?

Im Oktober 2016 wurden einige neue Regelungen beschlossen, wie Styropor entsorgt werden muss. Diese Regelungen wurden dann bereits in 2017 regierungsseitig überarbeitet. Das Material ist nun als nachweispflichtig. Grund für die Änderung war das oben erwähnte Flammschutzmittel, das häufig in den Platten enthalten ist. Durch Hexabromcyclododecan (HBCD) wird die Brennbarkeit deutlich reduziert, was an einer Fassade sehr wichtig sein kann. Allerdings wird das Flammschutzmittel von den Behörden als giftig eingestuft. Und aus diesem Grund muss Styropor auch gesondert entsorgt werden.

Wenn es sich um größere Mengen handelt, können sie auch abgeholt werden. Damit dies möglichst schnell und reibungslos verläuft, sollte Styropor im Vorfeld von Styrodur getrennt werden. Styropor wie auch Styrodur werden in Verbrennungsanlagen thermisch verwertet. Mithilfe spezieller Filter wird der Giftstoff aus dem entstehenden Rauchgas entfernt. Hierbei wird die Entsorgung Styropor und Styrodur lückenlos dokumentiert. Die Verbrennung darf nur in Anlagen durchgeführt werden, die eine hierfür notwendige Genehmigung besitzen.